Wer heute eine Website neu aufsetzt, sollte AEO (Answer Engine Optimization) direkt in die Technik einbauen, statt es später nachzurüsten. Die wichtigsten Punkte sind serverseitig gerenderte Inhalte, weil die meisten KI-Crawler kein JavaScript ausführen, eine robots.txt, die Such-Crawler wie OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot zulässt, und strukturierte Daten, die aus denselben Daten wie der sichtbare Inhalt generiert werden. Inhaltlich zählen direkte Antworten am Seitenanfang, FAQs aus echten Kundenfragen und eigene Daten oder Tools, die es sonst nirgends gibt. Mit Claude Code lässt sich fast alles davon als Regel oder Script hinterlegen, das bei jedem neuen Inhalt automatisch greift.
- GPTBot, ClaudeBot und PerplexityBot führen kein JavaScript aus - Text, der nur im Browser entsteht, existiert für sie nicht
- Trainings-Crawler und Such-Crawler sind getrennte Bots: GPTBot sperren und OAI-SearchBot zulassen ist eine legitime Wahl für DACH-Unternehmen, die nicht fürs Training freigeben wollen
- Cloudflare blockiert KI-Crawler seit Juli 2025 standardmäßig - viele Websites sind unsichtbar, ohne dass es jemand entschieden hat
- Die beste Quelle für FAQ-Fragen sind deine eigenen CRM-, Support- und Call-Daten, per MCP direkt in Claude auswertbar
- Eigene Daten, Rechner und Vergleichstabellen werden zitiert, weil sie es sonst nirgends gibt
- IndexNow bringt neue Seiten schnell in Bing, und Bing ist eine der Quellen hinter ChatGPT Search
- llms.txt ist unbewiesen, aber in 15 Minuten erledigt
- Jeder Punkt, der nicht als Regel oder Script hinterlegt ist, wird bei Seite 40 vergessen
Als wir SaaS-Welt 2026 von Webflow auf Next.js umgezogen haben, haben wir die neue Website mit Claude Code gebaut. Dadurch konnten wir AEO von Anfang an in die Architektur einbauen, statt es nachträglich an 150 Artikel zu kleben.
Die folgende Liste ist das, womit ich heute jede neue Website starten würde, sortiert nach Wirkung. Die ersten Punkte entscheiden, ob KI-Systeme deine Inhalte überhaupt lesen können. Die späteren entscheiden, ob sie sie zitieren. Was AEO grundsätzlich ist und wie es sich von SEO unterscheidet, steht in unserem AEO-Überblick für SaaS.
1. Inhalte serverseitig rendern
Die meisten KI-Crawler führen kein JavaScript aus. Vercel hat im Dezember 2024 den Crawler-Traffic im eigenen Netzwerk ausgewertet: GPTBot, ClaudeBot und PerplexityBot laden JavaScript-Dateien zwar herunter, führen sie aber nicht aus. Text, der erst im Browser entsteht, sehen sie nicht. Ausnahmen sind Gemini, das über die Googlebot-Infrastruktur rendert, und Applebot.
Das trifft vor allem Websites, die als reine React-Single-Page-App gebaut sind, was bei vielen KI-Website-Buildern und Vibe-Coding-Projekten der Standard ist. Für Menschen sieht die Seite fertig aus, für ChatGPT ist sie weitgehend leer.
Bei SaaS-Welt rendert Next.js (App Router) jede Seite auf dem Server. Interaktive Elemente wie die Rechner sind Client-Komponenten, aber Erklärtext, FAQs und Tabellen drumherum stehen im ausgelieferten HTML.
Führe curl -s https://deine-domain.de/seite | grep "ein Satz aus dem Text" aus. Kommt nichts zurück, sehen KI-Crawler diesen Text nicht. Ohne Terminal geht es mit "Seitenquelltext anzeigen" im Browser (nicht die Entwicklertools, die zeigen das gerenderte Ergebnis) und der Suche nach demselben Satz.
2. KI-Crawler nicht aussperren
Prüfe robots.txt und CDN-Einstellungen, bevor du irgendetwas anderes optimierst. Cloudflare blockiert KI-Crawler seit Juli 2025 standardmäßig und fragt neue Domains bei der Einrichtung, ob sie zugelassen werden sollen. Auch andere Hoster und Web Application Firewalls haben inzwischen Bot-Regeln, die KI-Crawler abweisen. Wer das nie bewusst entschieden hat, ist unter Umständen in ChatGPT und Perplexity unsichtbar, ohne es zu wissen.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Trainings- und Such-Crawlern. Die großen Anbieter haben dafür getrennte Bots:
| Anbieter | Training | Suche / Index | Abruf auf Nutzeranfrage |
|---|---|---|---|
| OpenAI | GPTBot | OAI-SearchBot | ChatGPT-User |
| Anthropic | ClaudeBot | Claude-SearchBot | Claude-User |
| Perplexity | - | PerplexityBot | Perplexity-User |
| Google-Extended (Token, kein eigener Crawler) | Googlebot | - |
Laut OpenAI hat das Sperren von GPTBot keinen Einfluss auf ChatGPT Search, dafür ist allein OAI-SearchBot zuständig. Bei Anthropic gilt dasselbe Prinzip: Wer Claude-SearchBot sperrt, verliert Sichtbarkeit in Claudes Suchergebnissen. Google-Extended steuert nur, ob Inhalte für Gemini-Modelle genutzt werden dürfen. AI Overviews laufen über den normalen Googlebot.
Viele deutsche Unternehmen und Verlage wollen ihre Texte nicht fürs KI-Training freigeben. § 44b UrhG erlaubt Text und Data Mining, solange der Rechteinhaber keinen maschinenlesbaren Nutzungsvorbehalt erklärt hat, und die robots.txt ist der gängige Ort dafür. Du kannst gezielt die Trainings-Crawler sperren und die Such-Crawler zulassen. Dann bleibst du in ChatGPT, Claude und Perplexity zitierbar, ohne deine Inhalte fürs Training freizugeben.
So sieht das in der robots.txt aus:
# Training aus
User-agent: GPTBot
Disallow: /
User-agent: ClaudeBot
Disallow: /
User-agent: Google-Extended
Disallow: /
# Suche an
User-agent: OAI-SearchBot
Allow: /
User-agent: Claude-SearchBot
Allow: /
User-agent: PerplexityBot
Allow: /
SaaS-Welt lässt alle KI-Crawler zu, auch die Trainings-Bots. Als Wissens-Hub wollen wir, dass Modelle DACH-SaaS-Daten von uns kennen.
3. Strukturierte Daten aus den eigenen Daten generieren
Schema.org-Markup (JSON-LD) sagt Maschinen ohne Interpretationsspielraum, was eine Seite ist: ein Artikel mit Autor und Datum, eine Software mit Preis, eine FAQ mit Frage und Antwort. Entscheidend ist, dass das Markup aus derselben Quelle kommt wie der sichtbare Inhalt. Handgeschriebenes JSON-LD veraltet beim ersten Preis-Update, und widersprüchliche Angaben sind schlechter als gar keine.
Bei SaaS-Welt erzeugt eine zentrale Datei das Markup für alle Seitentypen:
- Article mit Autor (Person), Publisher (Organization),
datePublishedunddateModified - SoftwareApplication für jede Tool-Seite, gespeist aus der Tool-Datenbank
- FAQPage für jeden FAQ-Block
- BreadcrumbList und ItemList für Kategorie- und Übersichtsseiten
- WebApplication für die Rechner
- Event für die Eventdatenbank
- Organization und WebSite für die Startseite
Google zeigt FAQ-Rich-Results seit August 2023 nur noch für wenige autoritative Websites, etwa von Behörden und aus dem Gesundheitsbereich. FAQPage-Markup lohnt sich trotzdem, weil es Frage-Antwort-Paare eindeutig maschinenlesbar macht. Ein sauber abgegrenztes Paar aus Frage und Antwort lässt sich am leichtesten in eine KI-Antwort übernehmen.
Wie Entitäten und Knowledge Graph dabei zusammenspielen, erklärt unser Artikel zu Google Entities.
4. Autorenseiten mit einer echten Person
Eine Autorenseite gibt Google und KI-Systemen eine überprüfbare Antwort auf die Frage, wer hinter einem Text steht. Auf die Seite gehören Name, Foto, Rolle, konkrete Berufserfahrung und Links zu externen Profilen wie LinkedIn. Im Article-Schema verweist author auf diese Seite, sameAs auf die externen Profile.
Bei SaaS-Welt verlinkt jedes Article-Markup auf /autor/margus-veeber und auf mein LinkedIn-Profil. Ein Autor "Redaktion" ohne Seite und ohne Profil ist für Maschinen keine Person.
5. Mit der Antwort anfangen
KI-Systeme lösen einzelne Absätze aus einer Seite heraus und bauen daraus ihre Antwort. Ein Absatz, der erst nach drei Sätzen Anlauf zur Sache kommt, wird seltener übernommen. Deshalb beginnt jeder SaaS-Welt-Artikel mit einer Kurzantwort in zwei bis vier Sätzen und einer Liste der wichtigsten Punkte, aktuell 145 von 152 Artikeln.
Für den Text darunter gelten drei Regeln:
- Überschriften als Fragen oder klare Aussagen formulieren, so wie jemand fragen würde ("Was kostet Lohnabrechnungs-Software?")
- Der erste Satz unter jeder Überschrift beantwortet sie vollständig, auch ohne den Rest der Seite. Begründung und Details folgen danach
- Substantive statt Pronomen. "Pipedrive hostet in Frankfurt" funktioniert als herausgelöster Satz, "Es hostet dort" nicht
Die Sprache deiner Kunden übernehmen
Die Fragen, die du beantworten solltest, stecken bereits in deinen Vertriebs- und Supportdaten. Über MCP (Model Context Protocol) kannst du Claude oder andere KI-Assistenten direkt mit diesen Systemen verbinden, also mit CRM, Support-Tickets, Call-Transkripten und Chat-Verläufen. HubSpot bietet zum Beispiel einen offiziellen MCP-Server für CRM-Daten, für viele andere Tools gibt es ähnliche Server.
Dann lässt du den Assistenten auswerten, welche Probleme Interessenten nennen, wie sie ihre Fragen formulieren und welche Begriffe sie benutzen. Diese Formulierungen liegen sehr nah an den Prompts, die dieselben Menschen in ChatGPT oder Perplexity eintippen. Übernimm sie wörtlich in Überschriften, FAQs und Landingpage-Texte.
Ein Prompt, mit dem du starten kannst:
Analysiere die Deal-Notizen und Call-Zusammenfassungen der letzten 6 Monate.
1. Liste die 20 häufigsten Fragen, die Interessenten vor dem Kauf stellen,
jeweils in ihrer eigenen Formulierung.
2. Welche Probleme nennen sie als Grund für die Suche nach einer Lösung?
3. Welche Begriffe benutzen sie für unser Produkt und für Wettbewerber?
Gib nur Muster und Zitate ohne Namen, Firmen oder andere personenbezogene Daten aus.
In DACH-Daten tauchen dabei oft Fragen auf, die in US-Vorlagen fehlen: nach AVV, Serverstandort, Rechnungen auf Deutsch oder einem Ansprechpartner im deutschsprachigen Raum. Genau diese Fragen beantwortet sonst kaum jemand.
CRM- und Support-Daten enthalten personenbezogene Daten. Bevor du sie an einen KI-Assistenten gibst, brauchst du einen AVV mit dem Anbieter, und den gibt es in der Regel nur in Business-, Team- oder API-Tarifen, nicht in privaten Accounts. Beschränke die Auswertung auf Muster und übernimm keine Namen oder Firmendetails in veröffentlichte Inhalte. Mehr dazu in unserer DSGVO-Checkliste für Online-Unternehmer.
6. FAQs, die echte Fragen beantworten
Eine FAQ ist nur so gut wie ihre Fragen. Ausgedachte Fragen wie "Warum ist unser Produkt das beste?" fragt niemand, weder Google noch ChatGPT. Die Fragen aus Punkt 5 schon.
Jede Antwort sollte für sich allein stehen, zwei bis vier Sätze lang sein und mindestens ein konkretes Detail enthalten, also eine Zahl, einen Preis, einen Standort oder ein klares Kriterium.
| Schwach | Stark |
|---|---|
| "Ja, unser Tool ist DSGVO-konform." | "Ja. Die Daten liegen auf AWS in Frankfurt, ein AVV ist im Self-Service abschließbar, Unterauftragsverarbeiter sind auf der Trust-Seite gelistet." |
| "Wir bieten flexible Preise." | "Der Einstieg kostet 15 EUR pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, monatlich sind es 19 EUR." |
Die Zahlen in der rechten Spalte sind Beispiele für das Format. Auf SaaS-Welt stehen inzwischen rund 800 FAQ-Einträge in Artikeln, dazu FAQ-Blöcke auf jeder Kategorie- und Rechnerseite, alle mit FAQPage-Markup.
7. Eigene Tools, Daten und Vergleiche veröffentlichen
KI-Systeme zitieren bevorzugt Quellen mit Informationen, die es sonst nirgends gibt. Ein allgemeiner Text über CRM-Auswahl existiert tausendfach. Eine Tabelle mit Serverstandort, AVV-Status und EU-Sitz für 52 SaaS-Tools auf Deutsch existiert einmal.
Bei SaaS-Welt sind das vor allem drei Dinge:
- DSGVO-Daten pro Tool: Serverstandort, AVV, EU-Hosting und Firmensitz für jedes Tool in der Datenbank, recherchiert auf den Rechtsseiten der Anbieter
- Rechner für DACH-Fragen: über 20 Tools, darunter der Lohnnebenkosten-Rechner mit den Sätzen für 2026, der Kleinunternehmer-Rechner und der Scheinselbstständigkeit-Checker
- Vergleiche und Glossar: Gegenüberstellungen in Tabellenform und kurze Definitionen, die sich direkt zitieren lassen
Rechner funktionieren für AEO besonders gut, wenn Formeln, Quellen und Stand der Zahlen im Text stehen. Die Berechnung selbst sieht der Crawler nicht, die Erklärung schon.
Stell dir bei jeder Seite die Frage, welcher Satz darauf so nirgends sonst steht. Findest du keinen, wird die Seite selten zitiert, egal wie sauber Schema und Struktur sind.
8. Interne Verlinkung automatisieren
Interne Links zeigen Crawlern, welche Seiten zusammengehören und welche wichtig sind. Bei 150 Artikeln, 50 Tool-Seiten und 20 Rechnern verlinkt niemand das von Hand konsistent.
SaaS-Welt nutzt dafür eine feste Liste von 23 Themen, die jeder Artikel, jedes Tool, jeder Rechner und jeder Vergleich tragen muss. Die Module "Verwandte Artikel" und "Passende Tools" sortieren nach Themen-Überschneidung. Dazu kommt ein Script, das aus Tags ein Link-Register baut und bei jedem neuen Artikel bestehende Texte findet, die darauf verlinken sollten.
9. Aktualität sichtbar machen
Zeig auf jeder Seite ein "Aktualisiert am"-Datum, gib dasselbe Datum als dateModified im Schema aus und lass die Sitemap ein echtes Änderungsdatum melden. Viele Sitemap-Generatoren setzen für alle Seiten das Build-Datum als lastmod, damit wird das Signal wertlos.
Wichtiger als das Datum ist, dass sich auch wirklich etwas geändert hat. Ein neues Datum über unverändertem Text mit Preisen von 2024 schadet mehr, als es nützt. Bei SaaS-Welt steuert ein einziges Feld (updatedAt) sowohl das angezeigte Datum als auch dateModified, und es wird nur bei einer inhaltlichen Überarbeitung gesetzt.
10. Neue Seiten per IndexNow melden und Bing einrichten
IndexNow ist ein offenes Protokoll von Microsoft und Yandex, mit dem du neue oder geänderte URLs sofort an Suchmaschinen meldest, statt auf den nächsten Crawl zu warten. Teilnehmer sind unter anderem Bing, Yandex, Naver und Seznam, Google nimmt nicht teil.
Für AEO zählt vor allem Bing. OpenAI nutzt für ChatGPT Search neben dem eigenen Index externe Suchanbieter und nennt dabei Bing ausdrücklich. Seiten, die schnell im Bing-Index landen, haben deshalb die Chance, früher in ChatGPT aufzutauchen.
Die Einrichtung dauert eine halbe Stunde:
- Key generieren und als Textdatei im Root der Domain ablegen
- Bei jeder Veröffentlichung die URLs per POST an
api.indexnow.orgschicken (bei SaaS-Welt erledigt das ein kleines Script) - Die Domain in den Bing Webmaster Tools anmelden und die Sitemap einreichen, für Google parallel in der Search Console
11. llms.txt und Markdown für Agenten
Eine llms.txt ist eine Markdown-Datei im Root der Domain, die einem Sprachmodell erklärt, was auf der Website steht und wo. Bisher hat kein großer KI-Anbieter öffentlich bestätigt, dass er llms.txt systematisch auswertet. Wir haben trotzdem eine (saaswelt.de/llms.txt), weil sie in 15 Minuten angelegt ist.
Das gilt für diese ganze Kategorie. Wenn etwas zwei Minuten dauert, ist der Effekt vermutlich klein, aber es kostet auch nichts. Wichtiger ist, dass du neue Formate selbst ausprobierst und dir anschaust, was die Daten sagen, statt auf eine endgültige Antwort aus der SEO-Branche zu warten.
Aktuell testen wir Markdown-Versionen aller Seiten für Agenten. Unter /okf/index.md liegt ein Bündel aus über 200 Markdown-Dateien, je eine pro Artikel, Tool, Rechner und Vergleich, mit den strukturierten Fakten und Querverweisen. Es wird bei jedem Deploy automatisch neu erzeugt und ist per noindex aus dem Google-Index ausgeschlossen, damit es keine Duplikate gibt. Ob und wie Agenten es nutzen, sehen wir in den Server-Logs.
12. Messen, ob es wirkt
Ohne Messung weißt du nicht, welche der Punkte oben bei dir etwas bewirken. Drei Quellen reichen für den Anfang:
- KI-Referrer im Web-Analytics. Lege ein eigenes Segment für Besuche von chatgpt.com, perplexity.ai, claude.ai, gemini.google.com und copilot.microsoft.com an. ChatGPT hängt an viele ausgehende Links zusätzlich
utm_source=chatgpt.coman - Server-Logs. Besuche von OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot zeigen, ob die Crawler überhaupt kommen und welche Seiten sie abrufen
- Prompt-Stichproben. Nimm 20 bis 30 Fragen aus Punkt 5 und gib sie einmal im Monat in ChatGPT, Perplexity, Claude, Gemini und Googles AI Mode ein. Notiere, ob deine Website genannt oder verlinkt wird und mit welcher Seite
Die Stichproben sind mühsam, zeigen aber schnell, welche Seitentypen zitiert werden. Ab einigen Dutzend Prompts und mehreren Märkten lohnt sich ein spezialisiertes AI-Search-Monitoring, das genau diese Abfragen automatisiert.
13. Alles als Regel oder Script hinterlegen
Jeder Punkt dieser Liste, der von Hand erledigt werden muss, wird bei Seite 40 vergessen. Deshalb ist der wichtigste Punkt für eine neue Website, die Regeln so zu hinterlegen, dass sie bei jedem neuen Inhalt automatisch greifen.
Mit Claude Code gibt es dafür vier Bausteine:
- CLAUDE.md: Projektregeln, die Claude in jeder Session liest. Bei SaaS-Welt steht dort zum Beispiel, dass jeder Artikel Themen, eine FAQ und Article-Schema braucht und dass jeder neue Rechner in fünf Dateien eingetragen werden muss, inklusive llms.txt
- Skills: wiederholbare Abläufe. Unser Skill "add-article" setzt Frontmatter, ordnet erwähnte Tools zu, baut interne Links und prüft den Build
- Hooks: Scripts, die zu festen Zeitpunkten laufen. Bei uns wird nach jedem neuen Artikel automatisch ein OG-Bild erzeugt und am Ende jeder Session das Aktivitätslog für den Newsletter aktualisiert
- Lint-Scripts: Prüfungen, die Fehler blockieren. Unbekannte Themen werden abgelehnt, Kategorieseiten ohne Meta-Beschreibung oder FAQ fallen durch
Starte mit einer CLAUDE.md von zehn Zeilen: Seiten serverseitig rendern, welches Schema pro Seitentyp, jede Seite beginnt mit einer Kurzantwort, jede FAQ beantwortet eine echte Frage. Alles Weitere kommt dazu, wenn dir derselbe Fehler zum zweiten Mal passiert.
Wenn du heute nur eine Sache erledigst, dann Punkt 1 und 2 zusammen: Prüfe mit curl, ob deine wichtigste Seite ohne JavaScript Text ausliefert, und schau danach in robots.txt und CDN-Einstellungen nach, ob OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot durchkommen.
