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UTM-Parameter
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UTM-URLs für GA4, Plausible und Matomo — mit 12 Channel-Presets, lokaler Historie, Bulk-Mode für Multi-Channel-Kampagnen und Date-Tokens. Kein Login, alles im Browser.

Kostenlos12 Channel-PresetsLokale HistorieBulk-Mode + CSV
Beispiel-AusgabeKostenlos · Kein Login

Beispiel: Newsletter-Launch im Mai 2026

saaswelt.de/artikel/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=mai-2026-w19

Auto-Hygiene · Live-Vorschau · Historie · CSV-Export

Generator

UTM-Parameter Generator

Tracking-URLs für GA4, Plausible, Matomo & Co. — mit Historie, Bulk-Mode und Date-Tokens.

Tokens: {yyyy}, {yyyy-mm}, {quarter}, {week}

Für GA4-Kampagnen-Reports nützlich

Paid-Search-Keywords

Für A/B-Tests, Anzeigen-Variation

0 von 6 UTM-Parametern ausgefüllt

Referenz

Alle 6 UTM-Parameter im Überblick

Drei Pflicht-Parameter (source, medium, campaign), drei optionale (term, content, id). Alle case-sensitive.

Parameter

Status

Bedeutung

Beispiele

utm_source

Pflicht

Konkrete Quelle — Plattform oder Newsletter-Ausgabe

google, newsletter, linkedin

utm_medium

Pflicht

Kanaltyp — Transportweg des Traffics

cpc, email, paidsocial, referral

utm_campaign

Pflicht

Kampagnen-Name — Gruppe mehrerer Aktivitäten

produkt-launch-q2, frühlings-promo

utm_term

Optional

Keyword — nur für bezahlte Suchanzeigen (SEM)

saas dach tools

utm_content

Optional

Variante — für A/B-Tests und Creative-Tracking

banner-oben, cta-blau

utm_id

Optional

GA4-spezifisch — verknüpft mit Campaign-ID-Dimension

ga4-camp-0815

Praxis-Kontext

Worauf es im DACH-Marketing-Tracking ankommt

Naming-Konvention vor dem ersten Tracking festlegen

Die häufigste Sünde: Verschiedene Teammitglieder taggen unterschiedlich — "Newsletter" vs. "newsletter" vs. "Newsletter_April". Im Analytics-Report tauchen dann drei separate Kanäle für ein und dieselbe Quelle auf. Lege als ersten Schritt ein Notion- oder Confluence-Dokument an mit verbindlichen Werten pro Channel. Der Generator oben kann mit Auto-Hygiene-Optionen schon viel davon erzwingen — die Konvention musst du trotzdem im Team verankern.

DSGVO-Implikation: UTMs sind nicht harmlos

UTM-Parameter werden in Server-Logs, Browser-Verlauf und im Referrer-Header gespeichert. Wer im utm_content den Empfänger einer E-Mail kodiert (z.B. "abo-kunde-12345"), erstellt damit ein personenbezogenes Datum — das fällt unter DSGVO Art. 6. Saubere Praxis: Keine User-IDs, keine E-Mail-Hashes, keine Kunden-Segmente mit Identifizierungspotenzial in UTMs. Wer dagegen "abo-kunde-allgemein" oder "newsletter-stammleser" trackt, ist auf der sicheren Seite.

Plausible und Matomo sind oft die DACH-Wahl — UTMs trotzdem identisch

Viele DACH-Unternehmen wählen Plausible (NL/EU-gehostet) oder Matomo (selbst-gehostet) statt GA4, um DSGVO-Risiken zu minimieren. Die UTM-Struktur ist identisch — du musst deine Tracking-URLs nicht umbauen. Einzige Unterschiede: utm_id wird von Plausible/Matomo nicht ausgewertet (kann weggelassen werden); Plausibles "Top Sources"-Report ist schlanker; Matomo erlaubt feinkörnigere Custom-Variables, die UTMs ergänzen können.

Bulk-Mode für Launch-Kampagnen

Bei einem Produkt-Launch hast du typischerweise 5–8 Channels gleichzeitig: Newsletter, LinkedIn organisch, Meta Ads, Google Ads, Podcast, vielleicht ein QR-Code-Print. Statt sie einzeln zu bauen, wählst du im Bulk-Mode die Channel-Presets, gibst Basis-URL und Kampagnen-Name an — der Rechner produziert die fertige Tabelle, exportierbar als CSV für dein Briefing-Doc. Spart ~10 Minuten pro Launch und vermeidet typische Tipp-Fehler.

Praxis-Tipp: Wer Kampagnen-URLs zentral verwalten will (Team-Workflow, mehrere Kampagnen pro Woche), sollte ein Notion- oder Airtable-Sheet anlegen mit Spalten Channel / Source / Medium / Campaign / Generated URL / Owner / Launch-Datum. Der Generator oben taugt für Ad-hoc-Workflows; der Sheet-Ansatz für institutionelles Wissen.

FAQ

Häufige Fragen zu UTM-Parametern

Was sind UTM-Parameter und wie funktionieren sie?
UTM-Parameter sind Textzusätze in URLs, die deinem Analyse-Tool (GA4, Plausible, Matomo) mitteilen, woher ein Besucher kommt. UTM steht für "Urchin Tracking Module" — benannt nach der 2005 von Google übernommenen Analytics-Firma. Heute sind UTMs der De-facto-Standard für Marketing-Attribution. Sechs Parameter sind unterstützt: utm_source (Quelle), utm_medium (Kanaltyp), utm_campaign (Kampagne), utm_term (Keyword), utm_content (Variante), utm_id (Kampagnen-ID, GA4-spezifisch).
utm_source vs. utm_medium — wann nehme ich was?
utm_source = die konkrete Plattform oder Newsletter-Ausgabe (z.B. "google", "linkedin", "newsletter-2026-w12"). utm_medium = der Kanaltyp (z.B. "cpc", "paidsocial", "email", "referral"). Faustregel: Medium = wie der Traffic transportiert wird, Source = wer der konkrete Absender ist. GA4 nutzt Medium für die Default-Channel-Gruppierung. Konsistenz beim Medium-Wert ist wichtiger als beim Source-Wert.
Welche Naming-Konvention empfiehlt sich für DACH-Teams?
Drei Regeln: (1) Kleinbuchstaben durchgehend — UTMs sind case-sensitive, "Newsletter" und "newsletter" sind in Analytics zwei verschiedene Kanäle. (2) Bindestrich statt Unterstrich für Lesbarkeit ("produkt-launch-q2" statt "produkt_launch_q2"). (3) Konsistente Kampagnen-Präfixe: "fy26-q2-produktlaunch", "blog-promo-2026-03". Lege diese Konvention in einem internen Confluence/Notion-Dokument fest. Der Rechner oben hat Auto-Hygiene-Optionen, die das automatisch erzwingen.
Was sind Date-Tokens und wann nutze ich sie?
Date-Tokens sind Platzhalter im Kampagnen-Namen, die automatisch durch das aktuelle Datum ersetzt werden: {yyyy} (Jahr), {yyyy-mm} (Jahr-Monat), {quarter} (Q1-2026), {week} (w12-2026). Beispiel: "newsletter-{yyyy-mm}" wird zu "newsletter-2026-05". Nützlich für wiederkehrende Kampagnen wie Newsletter, Quartalsreports oder regelmäßige Promos — du musst das Datum nicht jedes Mal manuell tippen und vermeidest Inkonsistenzen.
Wofür ist der Bulk-Mode gedacht?
Wenn du eine Kampagne über mehrere Kanäle gleichzeitig launchst (z.B. Produkt-Launch über Newsletter + LinkedIn organisch + Meta Ads + Podcast-Sponsoring), brauchst du fünf separate UTM-URLs mit identischer Kampagne aber unterschiedlichen Sources/Mediums. Bulk-Mode generiert sie in einem Schritt: Du wählst alle relevanten Channel-Presets, gibst Basis-URL und Kampagnen-Name an, der Rechner produziert die URL-Tabelle und exportiert sie als CSV — kopierbar direkt in dein Briefing-Doc oder ins Ad-Tool.
Sind die gespeicherten URLs in der Historie wirklich nur lokal?
Ja. Die Historie nutzt browser-internes localStorage. Die Daten verlassen deinen Browser nie — sie werden nicht an unsere Server, an Google oder an irgendeinen Dritten übertragen. Beim Wechsel des Geräts oder Browsers sind sie weg, beim Löschen der Browser-Daten ebenfalls. Du kannst sie auch jederzeit über "Alle löschen" im Historie-Panel entfernen. Für Teams, die URLs zentral verwalten wollen, ist ein eigenes Notion/Airtable-Setup die saubere Alternative.
Funktionieren UTM-Parameter mit Plausible und Matomo genauso wie mit GA4?
Im Wesentlichen ja — alle drei lesen die Standard-UTM-Parameter (source, medium, campaign, term, content) und mappen sie auf Acquisition-Reports. Unterschiede: GA4 nutzt zusätzlich utm_id für seine "Campaign ID"-Dimension; Plausible zeigt UTMs unter "Top Sources" / "Top UTM-Medium"; Matomo behandelt UTMs als "Campaign Tracking" mit eigenen Reports. Bei Plausible empfehlenswert: utm_id weglassen (nicht ausgewertet), Kampagnen-Namen kurz halten (Plausible truncated). Bei Matomo: Custom-Variablen statt utm_term/content nutzen, wenn du sehr feinkörnig tracken willst.
Wann nutze ich UTM-Parameter NICHT?
Für interne Links (Links innerhalb deiner eigenen Domain) NIE — sie überschreiben die ursprüngliche Traffic-Quelle in der Session und produzieren falsche Attribution-Daten. Für E-Mail-Templates mit dynamischen Empfänger-Tokens: vorsichtig sein, dass keine personenbezogenen Daten in der URL landen (DSGVO). Für sensible Landingpages (z.B. Bewerbungsformulare, Login-Seiten): UTMs werden im Browser-Verlauf und Referrer sichtbar — keine vertraulichen Kampagnen-Codes in den Parametern verwenden.

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