UTM-Parameter
Generator
UTM-URLs für GA4, Plausible und Matomo — mit 12 Channel-Presets, lokaler Historie, Bulk-Mode für Multi-Channel-Kampagnen und Date-Tokens. Kein Login, alles im Browser.
Beispiel: Newsletter-Launch im Mai 2026
Auto-Hygiene · Live-Vorschau · Historie · CSV-Export
Referenz
Alle 6 UTM-Parameter im Überblick
Drei Pflicht-Parameter (source, medium, campaign), drei optionale (term, content, id). Alle case-sensitive.
Praxis-Kontext
Worauf es im DACH-Marketing-Tracking ankommt
Naming-Konvention vor dem ersten Tracking festlegen
Die häufigste Sünde: Verschiedene Teammitglieder taggen unterschiedlich — "Newsletter" vs. "newsletter" vs. "Newsletter_April". Im Analytics-Report tauchen dann drei separate Kanäle für ein und dieselbe Quelle auf. Lege als ersten Schritt ein Notion- oder Confluence-Dokument an mit verbindlichen Werten pro Channel. Der Generator oben kann mit Auto-Hygiene-Optionen schon viel davon erzwingen — die Konvention musst du trotzdem im Team verankern.
DSGVO-Implikation: UTMs sind nicht harmlos
UTM-Parameter werden in Server-Logs, Browser-Verlauf und im Referrer-Header gespeichert. Wer im utm_content den Empfänger einer E-Mail kodiert (z.B. "abo-kunde-12345"), erstellt damit ein personenbezogenes Datum — das fällt unter DSGVO Art. 6. Saubere Praxis: Keine User-IDs, keine E-Mail-Hashes, keine Kunden-Segmente mit Identifizierungspotenzial in UTMs. Wer dagegen "abo-kunde-allgemein" oder "newsletter-stammleser" trackt, ist auf der sicheren Seite.
Plausible und Matomo sind oft die DACH-Wahl — UTMs trotzdem identisch
Viele DACH-Unternehmen wählen Plausible (NL/EU-gehostet) oder Matomo (selbst-gehostet) statt GA4, um DSGVO-Risiken zu minimieren. Die UTM-Struktur ist identisch — du musst deine Tracking-URLs nicht umbauen. Einzige Unterschiede: utm_id wird von Plausible/Matomo nicht ausgewertet (kann weggelassen werden); Plausibles "Top Sources"-Report ist schlanker; Matomo erlaubt feinkörnigere Custom-Variables, die UTMs ergänzen können.
Bulk-Mode für Launch-Kampagnen
Bei einem Produkt-Launch hast du typischerweise 5–8 Channels gleichzeitig: Newsletter, LinkedIn organisch, Meta Ads, Google Ads, Podcast, vielleicht ein QR-Code-Print. Statt sie einzeln zu bauen, wählst du im Bulk-Mode die Channel-Presets, gibst Basis-URL und Kampagnen-Name an — der Rechner produziert die fertige Tabelle, exportierbar als CSV für dein Briefing-Doc. Spart ~10 Minuten pro Launch und vermeidet typische Tipp-Fehler.
Praxis-Tipp: Wer Kampagnen-URLs zentral verwalten will (Team-Workflow, mehrere Kampagnen pro Woche), sollte ein Notion- oder Airtable-Sheet anlegen mit Spalten Channel / Source / Medium / Campaign / Generated URL / Owner / Launch-Datum. Der Generator oben taugt für Ad-hoc-Workflows; der Sheet-Ansatz für institutionelles Wissen.
FAQ
Häufige Fragen zu UTM-Parametern
Was sind UTM-Parameter und wie funktionieren sie?
utm_source vs. utm_medium — wann nehme ich was?
Welche Naming-Konvention empfiehlt sich für DACH-Teams?
Was sind Date-Tokens und wann nutze ich sie?
Wofür ist der Bulk-Mode gedacht?
Sind die gespeicherten URLs in der Historie wirklich nur lokal?
Funktionieren UTM-Parameter mit Plausible und Matomo genauso wie mit GA4?
Wann nutze ich UTM-Parameter NICHT?
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