Was ist Make?
Make (früher Integromat) ist ein visuelles Automatisierungstool, das 2012 in Prag gegründet wurde und heute zu Celonis (München) gehört. Die Plattform ermöglicht es, komplexe Workflows zwischen über 1.000 Apps zu erstellen - ohne eine Zeile Code zu schreiben.
Make ist die Antwort für alle, die Zapier zu einfach und N8N zu technisch finden: Ein visuelles Drag-and-Drop Interface für Automatisierungen, die tatsächlich komplex genug für echte Geschäftsprozesse sind.
Für wen ist Make geeignet?
- Solopreneure, die repetitive Aufgaben automatisieren wollen
- Marketing-Teams mit komplexen Multi-Step-Workflows
- Agenturen, die Prozesse für Kunden automatisieren
- Entwickler, die No-Code-Tools für schnelle Prototypen nutzen
- Unternehmen, die Webflow, Airtable, Notion oder Shopify verbinden
Make Features im Überblick
Visueller Workflow-Builder
Make's Szenario-Editor zeigt Automatisierungen als visuelle Flussdiagramme. Jeder Schritt ist ein Modul, das konfigurierbar und verschiebbar ist. Das macht auch komplexe Workflows auf einen Blick verständlich.

App-Integrationen (1.000+)
- Google Workspace (Sheets, Gmail, Drive, Calendar)
- Projektmanagement: Airtable, Notion, ClickUp, Monday
- Marketing: HubSpot, Mailchimp, MailerLite, beehiiv
- E-Commerce: Shopify, WooCommerce
- Kommunikation: Slack, Telegram, Discord
- Websites: Webflow, WordPress, Framer
Erweiterte Funktionen
- Iteratoren & Aggregatoren für Datentransformation
- Error Handling für zuverlässige Produktions-Workflows
- Webhooks für Echtzeit-Trigger
- Datenspeicher für workflow-übergreifende Variablen
- Custom API-Calls für jede beliebige API

Make Preise 2025
| Plan | Preis | Operationen/Mo | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Free | 0 €/Mo | 1.000 | Ausprobieren |
| Core | 9 €/Mo | 10.000 | Solopreneure |
| Pro | 16 €/Mo | 10.000 | Profis (+ Custom Vars) |
| Teams | 29 €/Mo | 10.000 | Kleine Teams |
| Enterprise | auf Anfrage | unbegrenzt | Großunternehmen |
Alle Pläne erlauben Skalierung bis zu 2 Millionen Operationen/Monat durch Zukauf.
Make vs. Zapier: Der entscheidende Unterschied
| Make | Zapier | |
|---|---|---|
| Komplexität | Hoch (Vorteil) | Mittel |
| Preis | Günstiger | Teurer |
| Visuelle Darstellung | Ja | Nein |
| Fehlerbehandlung | Ja | Begrenzt |
| Lernkurve | Etwas steiler | Flacher |
| DSGVO | Celonis (DE) | US-Company |
Fazit: Für einfache 1-zu-1-Automatisierungen ist Zapier bequemer. Für alles, was mehr als 2-3 Schritte hat, ist Make mächtiger und günstiger.
Make Datenschutz & Sicherheit
Make wird von Celonis betrieben, einem deutschen Unternehmen mit Sitz in München:
- Hosting auf Amazon AWS (Private VPC)
- Zugriff ausschließlich über VPN
- SSO mit Google und Facebook
- 30 Tage Log-Speicherung (Enterprise: länger)
- Regelmäßige Penetrationstests
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Mächtigster visueller Workflow-Builder am Markt
- 1.000+ Integrationen
- Günstiger als Zapier für komplexe Workflows
- Deutsche Muttergesellschaft (Celonis)
- Kostenloser Plan zum Einstieg
Nachteile
- Steile Lernkurve für Einsteiger
- Free Plan mit 1.000 Ops begrenzt
- UI-Komplexität bei sehr großen Szenarien
Häufig gestellte Fragen zu Make
Was ist Make und wofür wird es genutzt? Make ist ein No-Code-Automatisierungstool, das Apps und Dienste verbindet. Typische Anwendungen: Leads aus Typeform automatisch in ein CRM speichern, neue Bestellungen in Shopify per Slack benachrichtigen, oder Blogartikel automatisch auf Social Media teilen.
Brauche ich Programmierkenntnisse für Make? Nein. Make bietet eine visuelle Drag-and-Drop-Oberfläche. Für einfache Workflows reichen Grundkenntnisse. Für komplexe Datentransformationen ist etwas logisches Denkvermögen hilfreich - aber kein Code.
Was sind Make-Operationen? Jede Aktion in einem Szenario verbraucht eine Operation - z.B. das Lesen einer Zeile aus Google Sheets, das Senden einer E-Mail oder das Erstellen eines Eintrags in Airtable. Im Free Plan gibt es 1.000 Ops/Monat.
Ist Make DSGVO-konform? Ja. Make wird von Celonis (München) betrieben und nutzt AWS-Infrastruktur mit strengen Datenschutzmaßnahmen. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist verfügbar.
Make oder N8N - was ist besser? Make ist für die meisten Nutzer die bessere Wahl: einfacher einzurichten, zuverlässiger im Betrieb, besserer Support. N8N lohnt sich nur, wenn Self-Hosting oder vollständige Datenkontrolle zwingend nötig ist.
Fazit: Lohnt sich Make?
Make ist das beste Automatisierungstool für alle, die mehr als einfache Zapier-Automatisierungen brauchen - ohne Entwickler engagieren zu müssen. Der Core-Plan für 9 €/Monat reicht für die meisten Solopreneure und kleinen Teams vollständig aus.
Wer regelmäßig Zeit mit manuellen, wiederholenden Aufgaben verliert, rechnet die Investition in Make typischerweise innerhalb einer Woche rein.
Make & DSGVO
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